Aktionsideen

Aktionsideen

Die hier aufgeführten Aktionsideen hat der „arbeit für alle e.V.“ - eine Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend - für Sie zusammengestellt. Sie sind teils schon in den Einrichtungen und Verbänden durchgeführt worden oder stammen von anderen Großveranstaltungen. Diese Ideen sollen Ihnen als Anregungen dienen; sie können die Methoden gerne ausbauen, diskutieren und verändern. Gerne nehmen wir auch Ihre Ideen und Hinweise auf – senden Sie hierzu einfach eine E-Mail an josefstag@bdkj.de

Aktionsideen für Einrichtungen der Jugendsozialarbeit
Tätigkeiten mit den Besuchern vor Ort

Hier ein Beispiel aus dem Förderband Mannheim:

Die LAG KJS Baden-Württemberg spricht seit Jahren mit MdEPs nach Parteien getrennt in Straßburg während der Sitzungswoche. Ausgehend von diesen Gesprächen hat Frau Dr. Gräßle, MdEP, Heidenheim (kurz vor der bayrischen Grenze) uns angeboten, einen Gesprächstermin mit Frau Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten, Qualifikationen und Mobilität der Arbeitnehmer,  zu organisieren. Dabei kam es uns (LAG und Frau Dr. Gräßle) vor allem drauf an, dass Frau Thyssen mit Jugendlichen spricht. (Umsetzung und Probleme der Förderung, formaler Aufwand wurde vorher schon besprochen). Wir konzentrierten uns auf drei Themen und drei Fördermöglichkeiten: Übergang Schule – Beruf (regionale ESF Förderung), Azubiaustausch (Erasmus+) und Teilzeitausbildung von alleinerziehenden Mütter (zentraler Aufruf des Landes Ba-Wü.). Ein Bundes-EU-Programm hatten wir wg der Zeit nicht berücksichtigt. Frau Thyssen und Frau Dr. Gräßle hatten dann Zeit mit jeder Gruppe etwa 35 Minuten zu sprechen und das war für beide Seiten ganz toll. Die Jugendlichen stellten sich mit Hilfe von visualisierten Lebensläufen vor, um so einfacher ins Gespräch zu kommen. Die beiden Damen erfuhren aus erster Hand etwas zur Lebenswirklichkeit dieser Jugendlichen und die erlebten zwei Politikerinnen, die sich für sie interessierten (und das war echt!).  Die Sprache war englisch, wir hatten eine tolle Dolmetscherin, wobei Frau Thyssen auch so zu verstehen war. Der Austausch war sehr lebendig.

Weitere Ideen:

  • Mitarbeit in den Werkstätten und Arbeitsräumen, das fertige Produkt kann mit nach Hause genommen werden (Gärtnerei, Holzverarbeitung, Schweißarbeiten, kochen,…)
  • Überreichen einer Wunschkugel, in der Kärtchen mit Problemen und deren Lösungsansätze stehen
  • „Schwarze Box“: Der Besucher soll in die Box reingehen und einen Weg heraus finden. Er kann zwischen drei Türen wählen, die ihm verschiedene Lösungsansätze zu einem Thema bieten. Dabei haben alle Lösungsansätze jedoch einen Nachteil, der dem Besucher nach Öffnen der Türe erklärt wird. Hinter keiner der Türen findet sich ein Ausgang und somit wir deutlich: Es gibt keine optimale Lösung.
  • Geschicklichkeitsspiel: Gäste und Jugendliche müssen sich gegenseitig helfen und beraten, was als nächstes gemacht wird. Das Spiel sollte unter einem bestimmten Motto stehen.
  • Strategiespiele: Gäste und Jugendliche spielen verschiedene Rollen, die sie anschließend gemeinsam reflektieren.
  • Suchen und Finden: Besucher muss an verschiedenen Stationen Fragen zum Josefstags-Thema beantworten oder Rätsel lösen, um die nächste Station zu finden
  • Gemeinsamer Bau einer Give-Box: Eine Give-Box ist eine telefonzellengroße Tauschbörse für Gegenstände aller Art. In ihr werden gut erhaltener Trödel und funktionierende Geräte kostenlos zum Mitnehmen oder Tauschen angeboten.


Aktionen, um auf die Arbeit der Jugendeinrichtungenaufmerksam zu machen

  • Kompetenzchecks: z.B. Überprüfung der Ausbildungsfähigkeit
  • Ausstellungen zum Thema „Orte unserer Jugendlichen“ erarbeiten: hierzu etwa eine Stadtteilkarte zeigen mit den Orten, an denen sich die Jugendlichen aufhalten
  • Leinwände gemeinsam bemalen und daraus ein großes Bild entstehen lassen
  • Graffiti auf ein großes Banner sprühen und aufhängen


Aktionsideen für die Jugend(verbands)arbeit

Aktionen in Kooperation mit Einrichtungen der Jugendsozialarbeit
Bei den gemeinsamen Aktionen von Jugendgruppen und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit lernen sich die Jugendlichen kennen und respektieren und tauschen sich untereinander aus – eine Gelegenheit, die ihnen der „normale“ Alltag in der Regel kaum bietet. Die Einrichtungen können beispielsweise zum Josefstag neben den kirchlichen oder politischen Verantwortungsträgern auch Jugendgruppen einladen. Darüber hinaus bietet es sich an, im Vorfeld des Aktionstages inhaltlich zu arbeiten, etwa eine Projektarbeit zum Thema des Josefstags 2015. Die Ergebnisse stellen die Jugendlichen dann gemeinsam am Josefstag vor.

Aktionen von Jugendverbänden ohne eine Kooperationsmöglichkeit mit Einrichtungen der Jugendsozialarbeit

  • Gottesdienst: Die BDKJ-Mitgliedsverbände können ggfls. in Kooperation mit Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zum Josefstag einen gemeinsamen Gottesdienst feiern, der die Anliegen des Josefstags aufgreift. Dazu kann dann auch die Presse eingeladen werden. Ein solcher Gottesdienst kann dazu beitragen, den Josefstag und seine Anliegen vor Gott zu tragen und die Thematik bei den Jugendlichen und in der Öffentlichkeit in den Fokus zu rücken.
  • Ausstellungen und Vorträge zum Thema des Josefstags 2016: Aus der inhaltlichen Arbeit zu diesem Thema entwickeln Gruppen oder Verbände in Kooperation mit der Jugendsozialarbeit eine Ausstellung, die sie am Josefstag eröffnen. Begleitend dazu kann eine kleine Vortragsreihe stattfinden.
  • Berichterstattung im Nachhinein: Der BDKJ und seine Mitgliedsverbände können in ihren Magazinen und auf ihren Webseiten über die Aktionen am Josefstag in ihrem Diözesanverband berichten.