Der Wortgottesdienst zum Josefstag steht auch hier oder im Downloadbereich zum Download zur Verfügung.
 
Wortgottesdienst zum Josefstag 4.0 am 19. März 2018
 
 
Eröffnungslied: Gotteslob 148: Komm her, freu dich mit uns...

Liturgische Begrüßung: Wir sprechen gemeinsam das Kreuzzeichen!

Begrüßung und Einführung:
Herzlich Willkommen zum Gottesdienst anlässlich des Josefstages 2018. In
diesem Jahr steht der heutige Tag unter dem Motto „Leben 4.0 – Jugend
braucht Perspektive“. Wir merken, dass die Digitalisierung unser Leben in
allen Bereichen verändert. Nicht nur dass sich Kommunikationswege und
deren Dichte verändert, auch weitere Lebensbereiche und perspektiven
verändern sich. Die Arbeit 4.0 verändert die Arbeitsplätze und die
Arbeitswelt. In einer Zeit der Veränderung merken wir, dass ein sicherer
Halt wichtig ist. Wir sind hier um für diesen Beistand zu beten.
 
Kyrie: Gotteslob 437: Meine engen Grenzen...
 
Gloria: Gotteslob 169: Gloria, Ehre sei Gott...
 
Tagesgebet:
Allmächtiger Gott, du hast deinen Sohn und unseren Heiland der treuen
Sorge des heiligen Josef anvertraut. Es gibt Zeiten in unserem Leben, da
brauchen wir die Fürsorge anderer. Wir sind angewiesen auf deinen
Schutz und Beistand. So höre auf die Fürsprache des Heiligen Josefs und
hilf uns in einer unsicheren und digitalen Welt. Darum bitten wir dich
durch Christus unseren Freund und Begleiter. Amen

Lesung: Röm 4.13.16-18.22

Antwortgesang: Gotteslob 425: Solang es Menschen gibt...

Evangelium: Lk 2,41-51a

Gedanken zum Tag: siehe unten

Fürbitten: siehe unten

Vater unser: Wir beten gemeinsam

Friedensgruß: Gotteslob 470 Str.3 : Wenn die Hand, die wir halten....

Schlussgebet:
Herr unser Gott, wir haben uns hier versammelt, um uns gemeinsam
durch dein Wort stärken zu lassen. Schütze und begleite unsere Wege und
alle die für uns Sorge übernehmen. Darum bitten wir dich durch Christus
unseren Herrn. Amen
 
Segen:
Der gütige Gott, der die heiligen zur Vollendung geführt hat, segne uns
und bewahre uns vor allem Unheil. (Amen)
Das Vorbild und das Leben des Hl. Josefs zeige uns die Bereitschaft zur
tätigen Nächstenliebe und zum Vertrauen auf Gottes Liebe. (Amen)
So segne uns, der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige
Geist. Amen
 
Schlusslied: Gotteslob 453: Bewahre uns, Gott,....
 

Fürbitten:
Am Hochfest des Hl. Josefs tragen wir unsere Anliegen vor Gott durch
Christus, der vom Hl. Josef umsorgt wurde:

1) Für alle Jugendlichen, die den roten Faden in Ihrem Leben noch
nicht gefunden oder verloren haben. Schenke Ihnen immer wieder
Menschen die sich um sie Sorgen und helfen, dass sie ein
gelungenes Leben haben.
2) Für alle Menschen, die es sich zum Beruf gemacht haben, anderen
Menschen ins Leben zu helfen. Hilf Ihnen, dass sie wie der Heilige
Josef Stütze und Halt in Dir finden.
3) Für alle Menschen die nicht mehr arbeitsfähig und krank sind. Zeige
Du ihnen ein Licht, damit sie wieder Mut für Ihr Leben bekommen.
4) Für alle Menschen, die gestorben sind, besonders für diejenigen, die
an ihrem Arbeitsplatz verunglückt sind. Nehme sie auf in Dein Reich
und tröste alle, die um Sie trauern.

Herr, unser Gott, höre gnädig auf die Bitten die wir ausgesprochen haben
und auf alle die jede und jeder von uns in unserem Herzen tragen. Sie
wollen wir im gemeinsamen Gebt vor dich tragen.
Wir beten jetzt gemeinsam das Gebet, was uns dein Sohn mitgegeben
hat. Das Vater unser.
 
Gedanken zum Tag:
Das Motto „Leben 4.0 – Jugend braucht Perspektive“ beinhaltet die Sorge
für die Jugendlichen, die ihren Weg noch nicht gefunden haben. In einer
Welt, die jeden Tag digitaler und scheinbar undurchsichtiger wird, ist es
für die Jugendlichen schwer ins Leben zu finden, die persönliche
Startschwierigkeiten haben. Ohne dass die Schlüsselkompetenzen der
Jugendlichen im Blick sind, ist es schwer, in einer Arbeitswelt 4.0 sich
zurecht zu finden.
Deshalb ist die Förderung der analogen und der digitalen Kommunikation
bei Jugendlichen, mit der Sorge des Hl. Josefs und seiner Frau Maria in
Bezug auf Jesus, ihrem Sohn zu vergleichen. Sie, die sich tage- und
nächtelang Sorgen um ihren 12-jährigen Sohn machten, wollen nur ein
gelungenes Leben ihres Sohnes. Die Erleichterung der Eltern, als sie
merkten, dass Jesus sein Leben selbst in die Hand nehmen kann, ist
glaube ich für alle nachvollziehbar. Nichts macht Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in der Jugendsozialarbeit mehr stolz und glücklich, wenn sie
wissen, dass „Ihre“ Jugendlichen einen Weg in die Welt geschafft haben.
Damit dies gelingt braucht es Ideen und die Zusammenarbeit
unterschiedlicher Verantwortungsträger in Politik und Gesellschaft. Erst
wenn wir wissen und spüren, dass Jugendliche ihren Weg gehen, können
wir beruhigt und dankbar sein.
Vertrauen wir auf Gott und seiner Begleitung. Danken wir ihm dass er den
Weg jedes einzelnen von uns durch andere Menschen begleitet. Setzen wir
uns dafür ein, damit die Welt ein kleines bisschen besser wird wie gestern.
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